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Am Montag den 23.09.19 traf sich die 10a um 8:30 Uhr vor der Marienschule. Da alles nach Plan lief, fuhren wir pünktlich um 8:45 Uhr ab. Die Fahrt dauerte ungefähr 3 Stunden. Als wir ankamen, stellten wir unser Gepäck im Hotel ab und nahmen gleich die U-Bahn Richtung Central Station. Wir durften die Stadt in kleinen Gruppen auf eigene Faust erkunden. Amsterdam ist eine sehr schöne und multikulturelle Stadt. Was sofort auffiel, sind die kleinen Coffee- und Souvenir Shops, die überall verteilt sind und nicht zu vergessen die unzählig vielen Fahrräder.

Um 16:30 Uhr erwartete uns eine Grachtenfahrt, was wäre Amsterdam nur ohne seine Grachten. Die einstündige Fahrt war sehr interessant und informativ. Gegen 18 Uhr waren wir wieder im Hotel und bekamen unsere Zimmer. Nach dem Abendessen haben wir uns ausgetauscht. Bis auf das Wetter gab es keine Kritik. Um 22 Uhr war Nachtruhe und wir mussten auf unsere Zimmer. Wir alle hatten einen sehr schönen und positiven Eindruck von Amsterdam. 

 

 
 

Der zweite Tag

Nachdem wir um 07:30 Uhr aufgestanden sind, hatten wir noch circa eine Stunde Zeit zum Frühstücken und um uns für unsere spektakuläre Reise durch Amsterdam fit zu machen. Um 10:00 Uhr machten wir uns auf den Weg und fuhren mit der U-Bahn zur Central-Station. Vor der Touristen Information warteten wir auf den leicht verpeilten zugleich auch verrückten Reisebegleiter.

Als wir endlich los gingen, fing die Reise voller Spektakel an. Wir gingen zuerst Richtung Stadtbibliothek, wo wir auch hineingehen durften und uns ein Blick über ganz Amsterdam schaffen konnten. Was besonders interessant an der Stadtführung war, war vieles über die Fahrradkultur zu erfahren, und dass wir auch hier unsere Freizeit genießen konnten. Wir durften uns frei im Amsterdamer Bazar bewegen, einige von uns waren noch kurz was essen, andere saßen am Fluss und legten eine kurze Pause ein.

Nach unserer Stadtführung durch Amsterdam hatten wir jede Menge Freizeit, in der wir mit Freunden und Freundinnen durch die schöne Stadt spazierten. Wir haben uns am Dam-Square aufgehalten und haben lustige Fotos und Videos mit Cartoon-Figuren in Echtgröße gemacht. Unter anderem waren dort Mickey-Mouse und ein Vampir dabei.

Nach dem Essen haben wir uns als Klasse unten in der Lobby versammelt und sprachen über den Tag und darüber, was uns am besten gefiel.  Der Uhrzeit entsprechend gingen wir auf die Zimmer und machten uns bettfertig, um uns für den nächsten Tag zu stärken.

Der dritte Tag

Nach dem Frühstück im Hotel wurde nochmal der Tagesablauf besprochen. Als erstes sollte das Dungeon besucht werden, eine Art professionelles Geisterhaus. Dort angekommen wurden wir zur Führung geleitet, es war alles sehr düster und beängstigend. Die Führung versetzte viele in Schrecken, auch wenn es manchmal humorvoll aufgebaut war. Selbst die Coolsten der Klasse kreischten das eine oder andere Mal. Man wurde durch die Geschichte Amsterdams geschickt. Piraterie, Folter und Horror. Was besonders interessant war, war die Story einer Frau, die Barkeeperin war und ständig Klavierspiele hörte. Jedoch war dort kein Mensch, der Klavier gespielt hat. Es war ein Geist, der versuchte der Frau durch plötzliche Melodien, die im Sekundentakt lauter und leiser wurden Angst einzujagen. Die Frau aber benutzte eine Pistole und wollte ihn mehrmals erschießen. Da merkten wir, wie irre das ganze wohl alles war.

Als zweiten Programmpunkt besuchten wir das Tropenmuseum. Im Museum konnte man viel über die Kultur der Niederländischen Kolonialländer erfahren. Das Tropenmuseum hatte insgesamt drei Etagen. Auf der ersten Etage befand sich die große Halle, in der auch der Shop für Souvenirs war. Die zweite Etage thematisierte New-Guinea und Süd-Ost-Asien. Auf der dritten Etage war die Sehnsucht nach Mekka ausgestellt. Es gab alte Voodoo Masken, alte Waffen, riesige religiöse Teppiche und vieles mehr.

 

Nachmittags wurde uns noch etwas Freizeit gegeben, um z.B. Amsterdam noch etwas zu erkunden. Einige Mädels sind noch einkaufen gegangen, um im Hotel in der Guest-Kitchen selbst zu kochen. Das war besonders cool, denn wenn man das Essen dort nicht mochte, hatte man die Möglichkeit selbst etwas Leckeres zuzubereiten. Nach dem Abendessen hatten wir Freizeit, viele spielten noch Billiard in der Lounge.

Vierter Tag

Am Donnerstag sind wir mit der ganzen Klasse mit dem Zug nach Zandvoort gefahren. Da das Wetter nicht so mitspielte, wie wir es erhofften, gingen wir zuerst alle zusammen in ein Junior Spiel Casino. In diesem Casino war von allen Spielen aber die größte Attraktion der Box Automat, wo die Jungen der Klasse mehr als 50€ reinwarfen. Als der Regen nachließ gingen wir gemeinsam zum Strand von Zandvoort. Am Strand angekommen beschlossen Yassine, Gabriel und Max bei 15°C Außentemperatur und gefühlten 10°C Wassertemperatur Schwimmen zu gehen. Nachdem die 3 Jungen unterkühlt und wieder angezogen waren machten wir eine sehr lange Strandwanderung. Anschließend aß die Klasse in der besten Pizzeria von ganz Zandvoort, die zuvor von Frau Merkens ausgesucht worden war, zu Abend. Zurück im Hotel waren alle Schüler und Lehrer kaputt von dem tollen Tag. Da ein Schüler um 24 Uhr Geburtstag hatte, trafen wir uns nochmal zum Gratulieren in der Lounge des Hotels. Es gab Donats und Muffins.

   

Fünfter Tag

Am Letzten Tag der Klassenfahrt in Amsterdam hatten wir nochmal ein gemeinsames Frühstück. Nach dem Frühstück hatten wir dann noch einige Stunden Freizeit. Einige nutzten die Freizeit um sich am hoteleigenen Billardtisch zu messen oder mit den anderen Spielgeräten zu vergnügen. Manche kauften sich noch Souvenirs für Familie und Freunde. Ich persönlich habe mir am letzten Tag mit Freunden Fahrräder gemietet, mit denen wir die Stadt nochmal bewundert haben und uns alles Interessante nochmal genauer angeguckt haben. Jedoch mussten wir leider gegen 14 zum Bus, um uns auf den Weg nach Mariadorf zu machen. Gegen 17:15 kamen wir dort an. So ging leider unsere sehr schöne Klassenfahrt zu Ende.

 

Maryam Laouni, Dilara Koyuncu, Lucas Bauer, Max Breuer, Gabriel Coskovic, Ruth Merkens